Tipps zu Fertigrasen

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Pflege von Fertigrasen


Um den Anwuchs optimal zu Gewähren, haben wir in dem folgenden Text, ein paar Regeln für Sie aufgelistet, was Sie beachten sollten. Außerdem wie die weitere Pflege des Rasen sein muß, dass Sie jedes Jahr ein saftiges Grün haben.

1.Beregnung

Wenn der Rasen neu verlegt wurde, muß er unbedingt gewässert werden. Wenn es auch regnet, reicht es ab und zu nicht aus, für eine ausreichenden Wässerung.

Am besten können sie überprüfen ob genügend gewässert wurde, wenn sie eine Grassodenecke anheben und den Boden darunter begutachten ob er naß ist. So können Sie auch in der erste Woche überprüfen, wie lange sie wässern müssen, das der Rasen ausreichend Wasser hat.

Wichtig!!! Nach der ersten Woche Rasen nicht mehr anheben, da ab dann, der Rasen Wurzeln ausbildet (kleine weiße Wurzeln, an Unterseite).

Je nach Witterung pro Woche ca. 3 Beregnungsgänge mit je 10-12 Liter/m². Im Hochsommer muß bei Anwuchs täglich gewässert werden. Nach 5-6 Wochen muß der Rasen eine Wurzeltiefe von 8-12 cm erreicht haben. Erst dann ist die Tragschichtverbindung und Bodenverankerung erreicht.

Danach reichen bei trockener Witterung 2 Beregnungsgänge pro Woche je 25-30 Liter/m².

Merke: Lieber einmal richtig und tiefgründig wässern, als mehrmals

oberflächig. Wenn der Rasen braun wird(besonders bei neu

verlegtem Rasen, die Ränder), müssen Sie öfters wässern.

 

2.Rasenschnitt

Erster Schnitt bei einer Halmlänge von ca. 10 cm (Zeitraum ca. 10 Tage nach Verlegung, je nach Wachstum), bevorzugtes Mähgerät: Spindelmäher (es geht auch ein Kreiselmäher, dabei achten, das Messer scharf sind). Dabei den Rasenmäher auf die höchste Schnittstufe stellen und quer zu den verlegten Rasensoden fahren.. Bei den weiteren Mähungen soll die Schnitthöhe ca. 3,5 cm betragen. Nach dem Schnitt ist das Mähgut sauber abzukehren (neuwertige Rasenmäher haben einen Grasauffangkorb!), dabei darf die Rasennarben nicht beschädigt werden.

Beachten Sie auch, das der Rasen im trockenen Zustand gemäht werden soll, da

  • das Mähgut nicht klebt,
  • der Untergrund trotz abwalzen nicht genügend verdichtet sein kann und deshalb durch Belastung des Körpergewichtes es zu Bodenunebenheiten kommen könnte.

Die maximale Wuchshöhe sollte 6 bis 7 cm nicht übersteigen.

3.Düngen

Eine Düngung ist nicht nötig, da vor dem auslegen des Rasens der Boden mit einem NPK - Dünger gedüngt wurde.

Im Spätjahr bevor der Rasen in den Winter geht, dabei darauf achten, dass noch Graswuchs besteht, damit der Dünger noch aufgenommen werden kann, mit einem NPK- Dünger die Fläche behandeln.

Die weitere Düngung des Rasens sieht so aus, dass man im Frühjahr(März, April, siehe Pos. 4 vertikutieren) den Rasen düngen sollte, eine zweite Düngung im Juli/August und eine

dritte Düngung, wie oben beschrieben im Spätjahr(Düngung noch in der Wachstumszeit des Rasens, Ende September).

Im Frühjahr und Herbst sind 30g/m² eines Düngers ausreichend, im Sommer empfiehlt sich ein Dünger mit Langzeitwirkung (30g/m²). Bei Verwendung von organischen Düngern ist die Aufwandmenge entsprechend zu erhöhen, zu empfehlen ist es nicht.

Als Dünger wird vorgeschlagen einen NPK-Dünger (Langzeitdünger), der sich in einem Zeitraum, von bis zu 8 Wochen, abbaut. Dabei sollte man beachten, daß an den heißen Sommertagen, der Dünger nicht in die volle Sonne geworfen werden sollte, da Verbrennungsgefahr besteht. Düngen sollte man am Abend, und danach gut wässern.

Der Rasen sollte während des Düngevorgangs stets trocken sein.

4.Vertikutieren

Den Rasen sollte man mindestens einmal im Jahr, und zwar im Frühjahr, vertikutieren. Im ersten Anwuchsjahr bei Fertigrasen ist ein vertikutieren nicht nötig, d.h. es sollte nicht vertikutiert werden, da der Rasen noch sehr jung ist.

Ein zweiter Vertikutierdurchgang kann man noch im Spätjahr einlegen. Die Erfahrung hat gezeigt, das dieser Durchgang ein Unkrautwachstum, im nächsten Jahr, einschränkt, aber nicht ausschließt.

Nach dem vertikutieren im Frühjahr(Monat März/April) wird der Rasen wieder mit einem NPK - Dünger behandelt. Auf den m² ca. 30g Dünger ausbringen. Wichtig ist auch, das man nach jedem Vertikutierdurchgang den Rasen nachsät. Wie viel Vertikutierdurchgängen man pro Jahr macht, hängt ganz von den örtlichen Gegebenheiten ab. Ob viel Schatten auf die Rasenfläche fällt, wegen der Verfilzung.

Ebenso kann es vorkommen, dass sich Pilze auf der Rasenfläche bilden. Diese Pilze bilden sich allerdings auch wieder von alleine zurück und man muss sich keine Sorgen um seinen neuen Rasen machen.

5.Unkraut im Anwuchsjahr des Rasen

Da der Rasen frisch geschnitten ist, wenn wir Ihn verlegen, können wir nicht erkennen ob Unkräuter im Rasen vorhanden sind. Die Lieferfirma unseres Rollrasen versucht alles um Unkräuter aus dem Rasen fernzuhalten. Manchmal kann es aber trotzdem passieren, daß Unkräuter sich bilden.

Das beste Mittel gegen diese vorzugehen ist, den Rasen oft zu mähen, das sich die Unkräuter überhaupt nicht entfalten können. Es kann schon sein, wenn der Wuchs des Rasens sehr stark ist, das Sie bis zu zweimal wöchentlich mähen müssen.

Merke:

Bei Unkräuter im Rasen ist das beste Mittel schneiden oder stechen.

Ein schöner Rasen braucht auch eine intensive Pflege, nur so können Sie auch Freude an einem satten Grün haben.



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