Was tun gegen Schneckenfraß?


Alle Schnecken, die kleinen wie die großen, die nackten und die behausten, sind Feinschmecker; sie lieben besonders die frischen Triebe und Blätter von Keimlingen und Jungpflanzen. Dabei können sie beträchtliche Schäden anrichten. Feuchtigkeit und milde Temperaturen sorgen für ungehinderte Vermehrung, während kalte Winter und trockene Sommer ihnen nicht behagen. Besonders nach einem relativ milden Winter können sich ab April Heerscharen von Schnecken von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen über ihre Pflanzen herfallen.

Müssen sie mit einer Schneckenplage rechnen, schützen sie ihre Pflanzenkulturen entweder durch das Ausbringen spezieller Schneckenmittel, der traditionellen Methoden (wie z.B. Eingraben von mit Bier gefüllten Behältern) oder durch mühevolles Einsammeln.

Tagsüber verbergen sich Schnecken überall dort, wo es feucht und dunkel ist: unter Steinen, Pflanzschalen, Mauerritzen, Erdlöchern, unter Mulchmaterial, Laubhaufen, im Kompost und ähnlich feuchten, dunklen Orten. Von dort aus machen sie sich in den späten Abendstunden auf den Weg zu ihren bevorzugten Fressplätzen.

Je weniger geschützte Unterschlupfmöglichkeiten für Schnecken in ihrem Garten bestehen, umso geringer die Schneckenplage. Mulchen sie Jungpflanzen deshalb entweder gar nicht oder erst dann, wenn sie hoch genug gewachsen sind – dann werden ihnen die Schnecken nicht mehr zu gefährlich. Pflanzenreste oder Laub sollten nicht im Garten verbleiben. Kontrollieren Sie schattige Plätze im Garten besonders. Halten Sie den Gartenboden mit einem Rechen oder Kombikrümler immer schön glatt und eben. Grobe Schollen Erdritzen sind ideale Unterschlupfmöglichkeiten für Schnecken. Fein gekrümelter Gartenboden ist ein graus für Schnecken!

Das häufige Umsetzen des Komposthaufens mit der Spate- oder Grabegabel ist ebenfalls eine wirkungsvolle Methode, Schnecken das Leben schwer zu machen.

Am einfachsten und wirkungsvollsten schützen sie ihre Pflanzenkulturen, indem sie die Vermehrung der Schnecken verhindern. Entfernen sie deshalb im Spätsommer und Frühherbst die Eier (die wie kleine weiße Perlen aussehen und in großen Mengen zusammen liegen) und sorgen sie zugleich dafür, dass die Schnecken möglichst wenig geeignete Brutplätze vorfinden. Diese Brutplätze sind ebenfalls leicht aufzuspüren und identisch mit den Aufenthaltsorten der Schnecken tagsüber, nämlich überall dort, wo es schön feucht und dunkel ist.

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